Brustvergrösserung

Sie interessieren sich für eine Vergrösserung Ihrer Brust in meiner Praxis in St. Gallen. Bevor Sie sich entscheiden können, ob diese Operation für Sie in Frage kommt, brauchen Sie eine Vielzahl von Informationen, die zu einem grossen Teil in diesem Text festgehalten sind. Dieser kann aber, das ärztliche Gespräch nicht ersetzen.

Bedenken Sie: Sie haben vor der Operation eine kleine, aber vielleicht formschöne Brust ohne Narben! Eine Brust muss nicht gross sein, um zu gefallen, Aber eine grössere Brust kann für Sie einen Gewinn an Selbstwertgefühl sein.

Ihre Vorteile einer Brustvergrösserung bei Dr. Hollmann:

  • Spezialist für Brustvergrösserung mit jahrzehntelanger Erfahrung
  • Wir sind rund um die Uhr für unsere Patientinnen erreichbar
  • Nachweislich über Hunderte von Brustvergrösserungen

Wichtige Fakten zur Brustvergrösserung

OP-Dauer60 Minuten
BetäubungVollnarkose
Klinikaufenthaltambulant
Nachbehandlung4 Wochen Sport BH, regelmässige Kontrolltermine
Gesellschaftsfähignach 2 – 3 Tagen
Entfernung der Fädenselbstauflösend
Arbeitsfähignach 3 – 14 Tagen, je nach Beruf
Dr. Ralph Hollmann

Dr. Hollmann

Facharzt für plastische, rekonstruktive & ästhetische Chirurgie
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Methoden

In den meisten Fällen bietet sich die Brustvergrösserung mittels Silikon-Implantaten an. Alternativ kann eine Vergrösserung mit Eigenfett diskutiert werden. Hier sind die Erfahrungen inzwischen so gut, dass sie korrekt angewendet, als gesundheitlich sicher gilt. Doch nicht bei jeder Frau ist diese Option anwendbar. Vorhandenes Fettgewebe, Grössenwunsch und Situation der Brüste sind massgeblich.

Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für den Eingriff oder eventuell notwendige Korrekturoperationen nicht. Sollte sich aber nach der Brustvergrösserungs-Operation eine krankhafte Situation, z. B. eine Infektion entwickeln, so übernimmt die Krankenkasse die Kosten für diese Behandlung. Ausgeschlossen bleiben die Kosten für ein allenfalls neues Implantat.

Wissenswertes über Silikon

Zur Vergrösserung der Brust wird ein Silikonkissen eingesetzt, das mit verschiedenen Materialien gefüllt sein kann. Verwendung finden heute vornehmlich Silicongele; Kochsalzlösung- und Hydrogel-Füllungen sind selten gebraucht. Unter Berücksichtigung aller Vor- und Nachteile muss dem Silicongel der Vorzug gegeben werden. Aus diesem Grund möchte ich Ihnen nur diese Implantate anbieten und empfehlen.

Das Implantat ist stets ein Fremdkörper, und auf diesen reagiert der Körper mit der Ausbildung einer feinen Narbenkapsel. Diese Reaktion ist normal und darf nicht mit einer Abstossung verwechselt werden!

Nach heutigem Stand des Wissens besteht kein ursächlicher Zusammenhang zwischen Autoimmun-Krankheiten, Brustkrebs und Silikon-Implantaten.

Aufmerksam beobachten wir Fachärzte die Beschreibung des möglichen Auftretens eines Lymphomes (ALCL) viele Jahre nach Brustvergrösserung. Dieser Befund ist jedoch äussert selten, bedarf aber einer Therapie: Selbstverständlich werde ich Sie über weitere Details informieren.

Dr. Hollmann

Dr. med. Ralph Hollmann berät Sie gerne persönlich.

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Die Brustoperation

Ziel der Operation ist eine ästhetische und natürliche äussere Form und Grösse der Brust. Eine vorbestehende, markant unterschiedliche Brustgrösse kann in der Regel zufriedenstellend ausgeglichen werden. Eine absolute Symmetrie gibt es aber nirgends in der Natur und ist auch mit einer Operation nicht zu erreichen. Um das Implantat einzulegen, bedarf es eines operativen Zuganges, der eine Narbe hinterlässt. Als Ort für den Zugang bietet sich meist die untere Brustfalte (alternativ Brustwarzenhof oder Achsel) an. Sollte zusätzlich zur Brustvergrösserung eine Straffung des Hautmantels nötig sein, werden die Narben grösser sein. Unauffällig und sicher ist der Zugang innerhalb der Brustfalte – er wird auch von mir bevorzugt.

Das Implantat kommt je nach Form und Grösse Ihrer Brust direkt auf oder hinter den Brustmuskel zu liegen. Die Grösse und Form des Brustimplantates werde ich ausführlich mit Ihnen besprechen und soll zu Ihrem Körper passen. Unnatürlich grosse Brüste werde ich Ihnen nicht anbieten! Die Palette der Implantatgrössen und –formen ist breit, so dass ich Ihre individuellen Wünsche und Vorstellungen umsetzen kann.

Der Eingriff erfolgt in einer Allgemein-Narkose. Ein ambulantes Vorgehen ist die Regel; selten wird von Patientinnen, die etwas weiter weg wohnen, eine Übernachtung in der Klinik gewünscht. Wird das Implantat unter den Brustmuskel platziert, werden Sie anfangs bei Bewegungen der Schultern Schmerzen wie bei einem Muskelkater verspüren. Diese Symptome halten ein paar Tage an. Sie sollten sich deshalb in den ersten Tagen nach der Operation möglichst schonen können.

Operationsrisiken

  • Der Blutverlust bei der Operation ist minimal.
  • Eine grössere Nachblutung nach der Operation ist sehr selten, kann aber eine Nachoperation und evtl. auch eine Bluttransfusion erforderlich machen
  • Gewebeverletzungen oder Nervenschädigungen durch Instrumente, elektrischen Strom oder in Folge der Lagerung sind sehr selten.
  • Eine örtliche Infektion an der Wunde hat meistens einen banalen Verlauf. Es bleibt höchstens eine unschöne Narbe, die korrigiert werden kann.

Sehr ernst ist ein Infekt im Prothesenlager. Sollte ein solcher auftreten, so muss meistens das Implantat entfernt, der Infekt behandelt und danach wieder ein Implantat eingesetzt werden.

Obwohl mit spezieller Nahttechnik eine dicke Narbe möglichst verhindert wird, so ist deren Auftreten nicht mit Sicherheit auszuschliessen. Sie lässt sich aber meistens durch entsprechende Behandlungsmassnahmen und gegebenenfalls auch durch eine kleine Nachoperation in lokaler Betäubung korrigieren.

Im Rahmen operativer Eingriffe können sich Blutgerinnsel in den Beinvenen bilden (Thrombosen) und diese können auch durch die Gefässe verschleppt werden und entfernte Gefässe verschliessen (Embolie). Vorbeugende Massnahmen gegen diese Risiken werden routinemässig in Form einer Heparinspritze nach der Operation eingesetzt (Thromboseprophylaxe).

Spezielle Risiken und Nebenwirkungen eines Brustimplantates

Brustimplantate mit Siliconfüllung sind heute in Europa die meist verwendeten. Mit keinem anderen Material haben wir in der Medizin so grosse und gute Erfahrungen. Seit über 50 Jahren wird Silicon im menschlichen Körper eingesetzt. Als Herzklappenersatz, Teile von Gelenksprothesen, Gefässersatz und vieles mehr. Ein Zusammenhang zwischen Silicon und Immunerkrankungen, Rheuma oder gar Krebs konnte in sehr grossen Studien und Beobachtungen ausgeschlossen werden!

Das Implantat wird im Sinne einer Fremdkörper-Reaktion mit einer feinen Narbenhülle umgeben und so vom Körper abgetrennt. Schrumpft oder verkalkt diese Narbenhülle, kann es zu einer Verformung und Verhärtung der Brust kommen, die mit der Zeit sichtbar wird oder gar zu Schmerzen führen kann. Diese Veränderung wird Kapselfibrose genannt und tritt bei Verwendung moderner Implantate in 5% nach Brustvergrösserung auf. Die Entfernung der Narbenkapsel und Wechsel des Implantates muss dann diskutiert werden. Dieser Eingriff ist kassenpflichtig, ausgenommen die Kosten für die neuen Implantate.

Liegt das Implantat hinter dem Brustmuskel, kann eine Brustverformung bei kräftiger Armbewegung sichtbar sein. Dies ist auch ohne Brustimplantat der Fall, es wird vor einer Operation aber nicht darauf geachtet. Liegt das Implantat direkt unter der Brustdrüse, so können bei sehr schlanken Frauen Falten oder Kanten spürbar sein oder sich gar abzeichnen. Seltener kann es auch in der Frühphase nach der Operation zu einem Drehen des Implantates kommen, so dass eine Asymmetrie entsteht.

Bei den heute verwendeten Implantaten ist ein Reissen oder Platzen der Implantatehülle ohne grobe äussere Gewalteinwirkung äusserst selten. Nach einem unfallbedingtem Implantatriss mit gleichzeitiger Verletzung der Bindegewebskapsel, kann Gel in benachbartes Gewebe gelangen und dort örtliche Reizungen (Siliconome) hervorrufen. Prinzipiell ist das Silicongel jedoch derart formstabil, dass das Implantat – auch bei defekter Hülle – nicht „ausläuft“. Dennoch soll bei nachgewiesener Verletzung der Hülle das Implantat ausgetauscht werden. Bei einem Unfall werden die Kosten für das neue Implantat in der Regel von der Kasse oder vom Hersteller übernommen.

Brustkrebsvorsorge

Da Silicon-gefüllte Implantate weitgehend strahlenundurchlässig sind, kann die Beurteilung der Brust mittels eines Röntgenbildes (Mammografie) erschwert sein. Vor einer solchen Untersuchung sollten Sie deshalb den Arzt darüber informieren, dass Sie ein Implantat tragen. Er wird dann auf die Ultraschall- oder MR-Technik ausweichen.

Nach der Brustoperation

  • Bei Erstoperationen bedarf es meist keiner Drainageschläuche. Bei Zweiteingriffen, z.B. Implantat-Wechseln, sind diese oft unerlässlich.
  • Nach der Operation ist die gesamte Umschlagfalte der Brüste einschliesslich der Wunde abgeklebt. Da die Wundfolie wasserdicht ist,
  • dürfen Sie duschen. Der Originalverband verbleibt 2 Wochen auf der Naht. Nach seiner Entfernung beginnt die Narbenpflege, über die ich Sie genau instruiere.
  • Während der ersten 4 Wochen ist das ganztätige Tragen eines Sport-BHs empfehlenswert. Sie fühlen sich damit sicherer.
  • Während 4 Wochen ist das Liegen auf den Brüsten (auch seitlich) zu vermeiden.
  • Hautverfärbungen, eine herabgesetzte Berührungsempfindlichkeit oder eine Überempfindlichkeit, sowie ein gewisses Spannungsgefühl in den Brüsten sind normal, vor allem beim Bewegen der Arme. Diese Symptome klingen in der Regel nach wenigen Wochen ab.
  • Die Form der Brust ist direkt nach der Operation nur teilweise beurteilbar, da es eine gewisse Zeit braucht, bis sich die Haut an die neuen Verhältnisse angepasst und die operationsbedingte Schwellung abgenommen hat.
  • Vermeiden Sie für ca. 4 Wochen aggressive sportliche Aktivitäten, die Ihren Schulter-/Brustbereich stark beanspruchen (schweres Heben, Tennis, Reiten, Aerobic, Jogging, etc.).
  • Die Stillfähigkeit ist bei alleiniger Brustvergrösserung vollständig erhalten, Bei nötiger zusätzlicher operativer Straffung kann Sie aber beeinträchtigt werden.

Auch Implantate werden älter – die individuelle Implantat-Lebensdauer ist aber nicht abzumessen. Sie kann wenige Jahre, aber auch mehrere Jahrzehnte betragen. In der Regel bestimmen eher Umstände wie z.B. eine Kapselfibrose oder allgemeine Brustalterung den Zeitpunkt eines Implantatwechsels als das Implantat selber. Dennoch ist es sinnvoll, alle 1-2 Jahre eine Kontrolle bei einem plastischen Chirurgen durchführen zu lassen. Findet diese dann wieder bei mir statt, ist sie selbstverständlich kostenlos.

Dr. Hollmann

Dr. med. Ralph Hollmann berät Sie gerne persönlich.

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Sicherheit

Verschiedene Chirurgen wenden verschiedene Operationsmethoden und Implantatearten an. Bevor Sie sich für eine Operation bei mir entscheiden, müssen Sie sicher sein, dass Sie bei mir und meinen operativen Vorschlägen gut aufgehoben sind. Ich bin gerne bereit, Ihnen für einen Zweitmeinung eine Liste der Plastischen Chirurgen in der Schweiz zugänglich zu machen. Es gibt viele Scharlatane auf diesem Gebiet und nur der Spezialarzt-Titel für Plastische Chirurgie gibt Ihnen eine gewisse Garantie dafür, dass der betreffende Arzt eine fundierte Ausbildung hat und weiss, wovon er spricht. Es gibt keine Operationen ohne mögliche Komplikationen, und wenn Ihnen ein Arzt weismacht, diese Operation problem- und gefahrlos durchführen zu können, so müssen Sie hellhörig werden.

Erst wenn Sie Ihre Aufklärung als vollständig erachten und immer noch überzeugt sind, diese Operation durchführen lassen zu wollen, sollten Sie sich für den Eingriff anmelden. Beachten Sie, dass durch Komplikationen nach einer Operation, die Sie selber bezahlen, Folgekosten für Sie entstehen können!